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Sonntag, 14. September 2014

Griechenland aus dem Ofen: Greek-Salad-Gratin



Für mich ist Griechenland das Urlaubsziel in Europa schlechthin. Das wunderschöne türkis-blaue, glasklare Meer, kulinarische Köstlichkeiten und vorallem die wunderbare Hitze sorgen dafür, dass ich mich dort rundum wohlfühle.

In "Mamma Mia- Der Film" bekommt man ja schon einen herrlichen Eindruck von der Schönheit des Landes. Doch ich war immer der Überzeugung, dass das Meer, wie man es in diesem Film sieht, definitiv nicht in echt so ist, so unendlich klar und türkis! Doch 2011 wurde ich eines besseren belehrt, als ich zum ersten Mal in Griechenland, besser gesagt auf Rhodos war. Freunde, es ist tatsächlich so türkis, das ist nicht zu glauben!
Dieser Sommerurlaub entwickelte sich zum bisher schönsten, den ich erleben durfte. Was mir als Frostbeule besonders gefiel, war die unglaubliche Hitze! Tagsüber bis zu 43 Grad und Nachts kaum eine Abkühlung in Sicht. Eine Nacht ohne Klimaanlage ist für den Durchschnittsdeutschen also kaum denkbar. Morgens wenn man das klimatisierte Zimmer verlässt, läuft man quasi gegen eine Wand, bestehend aus Hitze. Unglaubliche Hitze!! Da war teilweise schon der Weg vom Pool zum Zimmer eine Herausforderung, doch das ist genau das, was ich brauche! Endlich 7 Tage am Stück nicht frieren zu müssen.
In diesem Urlaub habe ich mich außerdem ins griechische Essen verliebt, besonders aber in den Feta, den man so in Deutschland nirgens kriegt. Moussaka, Gyros, Souflaki, griechischer Salat und Co., so lecker kann das Leben sein!

Dieses Jahr starteten wir die Mission Griechenland 2.0, diesesmal führte uns das Schicksal jedoch aufs Festland, an die olympische Riviera. Unsere Erwartungen waren natürlich hoch, da wir bereits einen perfekten Urlaub in Griechenland erlebt hatten, doch meine Vorfreude auf die griechischen Speisen und meinen Freund, den Feta, noch viel höher.
Wir waren in einem wunderbaren Hotel mit einem gigantischen Blick über das Meer untergebracht und unsere Erwartungen wurden übertroffen. Hitze, glasklares Meer und griechischer Flaire, was will man mehr?!

Gleich am ersten Abend wurde ich außerdem von griechischem Salat, gegrilltem Halloumi und der leckersten Moussaka, die ich je gegessen hatte, überrascht und definitiv nicht enttäuscht. Es ging weiter mit griechischen Hackbällchen, Fischgerichten, Gyros frisch vom Spieß und vielem vielem mehr!
Die Krönung war jedoch die kleine griechische Taverne am Pool, in der wir eine Kleinigkeit zu mittag gegessen hatten. Dort gab es die frischesten und weltbesten Calamaris, teilweise waren es noch ganze kleine Tintenfischchen, mmmmhh!

Natürlich habe ich mich von den Köstlichkeiten, die ich genießen durfte inspirieren lassen und schon fleißig das wohl einfachste - den griechischen Salat - versucht so nachzumachen, dass er schmeckt wie in Griechenland.
Gestern beim Einkaufen durften diese Zutaten natürlich nicht fehlen, doch zu Hause angekommen hatte ich mehr Lust auf was warmes. Also wurde alles kurzer Hand umgeworfen und ich habe mich für ein Experiment entschieden. Die Gurke landete im Kühlschrank und wird erst heute verputzt, den Rest verwandelte ich in ein Greek-Salad-Gratin. 


Es reicht für 2 Personen als Hauptgang und bis zu 4 oder 5 als Beilage:

5 große Tomaten
2 Zwiebeln
200g Feta
Eine Handvoll schwarze Oliven

2 EL Olivenöl
Salz
Pfeffer
Oregano
Thymian

Frisches Weißbrot, Fladenbrot oder Pitabrot.


Die Tomaten achteln und dann nochmal quer halbieren. Die Zwiebeln in Ringe und den Feta in grobe Würfel schneiden.
Eine kleine Auflaufform mit Backpapier auslegen und die Tomaten einfüllen. Das Olivenöl darüber träufeln und mit Salz & Pfeffer, 2 gestrichenen EL Oregano und 1 gestrichenen EL Thymian würzen. Nun die Zwiebeln darauf verteilen und den Feta darüber geben. Über den Feta nochmals Oregano streuen und einen kleinen Schucker Olivenöl drüber geben.

Das ganze im vorgeheizten Ofen bei 200°C ca. 20 Minuten backen. Nach 15 Minuten die Oliven dazu geben.

Noch ganz heiß mit dem Brot servieren.



Sonntag, 20. Juli 2014

Dinner for two: Sommerliches 3-Gänge-Menü

Lange habe ich überlegt, was ich meiner Freundin zu ihrem 18. Geburtstag schenken soll. Zum 18. soll es ja natürlich kein einfallsloses materielles Geschenk sein, das man sowieso schon zu Massen hat. Nein, es soll etwas persönliches sein, das dem Geburtstagskind einen schönen Moment bereitet und in Erinnerung bleibt. Also entschied ich mich für einen schönen gemeinsamen Abend zu zweit, nicht etwa sie in ein Restaurant einzuladen, nein, natürlich bekoche ich sie selbst! Also setzte ich mich einen Nachmittag dran und gestaltete ihr einen schönen Gutschein für ein 3-Gänge-Menü bei mir und von mir. Ursprünglich war im Kerzenschein geplant, doch leider zog es sich jetzt fast über 3 Monate, bis wir einen gemeinsamen Termin fanden und ich die Möglichkeit hatte, den ganzen Tag die Küche zu belagern. Also wurde aus Kerzenschein Sonnenschein und wir genossen einen wunderschönen Abend zu zweit bei mir auf der Terrasse mit einem leichten sommerlichen Menü, das uns wahre Gaumenfreude bereitete.
Ich habe knappe 3 Monate lang überlegt, was es denn überhaupt geben soll. Dabei war natürlich die Schwierigkeit da, dass das Hauptgericht etwas sein muss, dass man gut vorbereiten kann, damit meine Freundin zwischen Vorspeise und Hauptgang nicht ewig allein warten muss. Da der Sommer immer näher und näher rückte, war allmählich klar, es muss auch etwas sommerliches auf den Tisch kommen. Vieles flog mir dabei durch den Kopf. Soll es Pasta, Fisch oder Fleisch sein? Auf jedenfall war von Anfang an klar, dass es etwas mediterran sein muss, denn davon sind wir beide große Fans.

Zur Vorspeise entschied ich mich letztendlich für einen Salat mit kandiertem Parmaschinken und Feta. Dieses Rezept stammt ursprünglich aus "What Katie ate", allerdings habe ich den Pancetta durch Parmaschinken ersetzt (der war mir dann einfach doch zu durchwachsen), das Dressing etwas anders gestaltet und die Grapefruit weggelassen, da ich nicht so der Fan von Obst im Salat bin. Außerdem fehlten bei mir die Cashewkerne, aber allein nur deshalb, weil ich es versäumt hatte, sie auf den Einkaufszettel zu schreiben :-( Das nächste Mal werden sie aber auf jeden Fall dabei sein.
Insgesamt hat mich dieses leicht abgewandelte Rezept jedoch sowas von positiv überrascht, dass ich aus dem Schwärmen gar nicht mehr rauskomme. Was dieser Schinken und Feta aus einem gewöhnlichen Salat machen kann, ist der absolute Wahnsinn. Damit ihr wisst, wovon ich rede, müsst ihr es wohl einfach nur selbst ausprobieren. Die Kombination aus dem leicht süßlichen Schinken, dem auf der Zunge zergehenden Feta und dem cremigen Balsamico-Dressing verwandelt den Salat in etwas ganz besonderes.


Darauf folgend gab es Schweinefilet in Rosmarin-Balsamico mit Zucchini-Mozzarella-Fächer und Basmati-Reis. Für das Fleisch stammt das Rezept vom Chefkoch. Dazu möchte ich noch ein riesen großes Dankeschön für ein solch großartiges Rezept loswerden. Vielen vielen Dank.
Das Schweinefilet wird eingelegt, anschließend scharf in Olivenöl angebraten, mit Balsamico abgelöscht und danach im Ofen fertig gegart. Dadurch erhält es eine himmlische braune Kruste, ist außen knusprig, aber innen so zart, dass es auf der Zunge regelrecht zerläuft. Der Sud, der dabei entsteht, peppt das Gericht noch sowas von auf, und ist so lecker, dass er von uns immer bis auf den letzten Rest mit Brot aufgetunkt wird.
Dazu habe ich mich für Reis entschieden, da dies das Gericht leicht macht und ich endlich mal wieder meinen Herz-Speisering zum Einsatz bringen konnte. Was ich mir jedoch auch gut dazu vorstellen kann, sind Spaghetti (mit dem Sud ein echtes Gedicht), Brot oder Kartöffelchen.
Bei mir wurde es letztendlich Basmati-Reis, da ich dessen Geruch und Geschmack über alles liebe. Jedoch passt passend zur Nationalität bestimmt auch Risotto-Reis, aber auch "normaler" Langkornreis.
Der Zucchini-Mozzarella-Fächer harmonierte dazu perfekt zum Geschmack und peppte das Gericht dazu noch fürs Auge auf, denn dies isst ja bekanntlich mit ;-)
Dieses Schweinefilet ist wunderbar geeignet, um es vorzubereiten, denn man muss es nur ganz kurz anbraten und danach kommt es in den Ofen. Deshalb ist es besonders gut geeignet, wenn man Gäste hat. Aber auch in Büffets macht es sich gut. Es lässt sich in großen Mengen machen und schmeckt sowohl warm, lauwarm und kalt.


Als krönender Abschluss gab es dann ein nicht ganz so leichtes, jedoch herrlich erfrischendes Dessert. Eine Pina-Colada-Creme, dessen Idee ich mir ebenfalls beim Chefkoch geholt habe. Es ist ein idealer Sommernachtisch, der einen gedanklich sofort in den Süden befördert. Für alle Kokos und Ananas-Fans ein absolutes Muss!


So nun genug geredet. Hier sind nun die Rezepte meiner 3 Gänge ausgerichtet für zwei Personen. Viel Spaß damit.

Gang 1: Salat mit kandiertem Parmaschinken und Feta

1 große Handvoll frischen Blattsalat
1/4 Gurke
100-150g Kirschtomaten
1 Lauchzwiebel

100g griechischen Feta
6 Scheiben Parmaschinken
flüssigen Honig
 Cashewkerne

2 EL Olivenöl
1 EL guten Balsamico-Essig
Salz
Pfeffer
wer will: mediterrane Kräuter
Balsamico-Crema

Den Salat und das Gemüse waschen, die Gurke in kleine Würfel, die Lauchzwiebel in Ringe schneiden. Die Kirschtomaten halbieren.
Den Feta in kleine Würfel schneiden. Ein Backblech mit Backpapier belegen und den Schinken nebeneinander darauf legen. Nun jede Scheibe mit etwas Honig bestreichen. Ideal eignet sich dafür eine Tube zum drücken. Den Backofengrill auf höchste Stufe einheizen und den Schinken darin etwa 4 Minuten grillen! Achtung, immer im Auge behalten, da der Schinken durch den Honig leicht verbrennt. Die Zeit kommt natürlich auch auf die Stärke des Grills an. Meiner ist ziemlich heiß. 

In einer Schüssel Öl und Essig verrühren und mit Salz, Pfeffer und evtl Kräutern abschmecken. Den klein rupfen und darin verrühren. Auf 2 Teller verteilen. Nun Gurke, Frühlingszwiebel und Kirschtomaten darauf verteilen und das übrige Dressing, das in der Schüssel geblieben ist darüber gießen.

Nun den Feta darüberbröckeln und  den Schinken in kleineren Stücken darauf anrichten. Die Cashewkerne darübergeben und mit Balsamico-Crema beträufeln.



 Gang 2: Schweinefilet in Rosmarin-Balsamico mit Zucchini-Mozzarella-Fächer und Basmati-Reis

1/2 Schweinefilet
1 Knoblauchzehe
1 Zweig frischen Rosmarin
1 TL Thymian, getrocknet
Salz
Pfeffer
3 EL Olivenöl
Balsamico-Essig, etwa 100-200ml 

1/2 Zucchini
150g Mozzarella
2 EL Olivenöl
Salz
Pfeffer
Chilliflocken
Kräuter der Provence

3/4 Tasse Basmati-Reis
1,5 Tassen Salzwasser

Basilikum und Balsamico-Crema zum garnieren

Das Fleisch rechtzeitig waschen, trocken tupfen und mit Salz und Pfeffer würzen.  Die Knoblauchzehe schälen und halbieren. Diese beiden Hälften etwas ausdrücken und damit das Fleisch rundum einreiben. Den halben Zweig Rosmarin klein hacken und zusammen mit dem Thymian damit das Fleisch einreiben. Dies in eine kleine Auflaufform legen, die Knoblauchhälften und die andere Hälfte des Rosmarinzweigs dazugeben. Frischhaltefolie darüberspannen (sonst stinkt der ganze Kühlschrank nach Knoblauch) und mind. 2 Stunden ziehen lassen.

Währenddessen  die Zucchini waschen und in etwa 0,5 cm dicke Scheiben schneiden. Den Mozzarella ebenfalls in 0,5 cm dicke Scheiben schneiden. Das Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, die Zucchini auf beiden Seiten Salzen und pfeffern und mit Chilliflocken bestreuen. Das ganze auf jeder Seite etwa 2 Minuten anbraten, bis es leicht braun wird. In einen Suppenteller geben und das restliche Öl von der Pfanne darübergießen. Dann erstmal zur Seite stellen. Zwischen Vorspeise und Hauptgang wird dies dann nochmal im Ofen warm gemacht. 

Kurz bevor der Gast kommt wird das Olivenöl für das Fleisch in einer Pfanne erhitzt und das Fleisch darin rundum scharf angebraten. Dies dauert etwa 2-3 Minuten pro Seite. Nun den Herd auf niedrigste Flamme stellen und mit dem Balsamico ablöschen. Es sollte soviel sein, dass der Pfannenboden bedeckt ist (Je mehr, desto mehr Sud gibt es auch, allerdings soll man am Ende ja auch nicht nur Essig schmecken ;)). Das Fleisch bekommt dabei eine herrlich dunkelbraune Farbe. Dies etwa 2 Minuten köcheln lassen, dabei einmal wenden. Nun das Fleisch wieder in die Kleine Auflaufform geben (in der der Rosmarinzweig und die Knoblauchzehen noch sind) und den Sud aus der Pfanne zugießen. Dazu 3 EL Wasser geben und bei 150°C etwa 20 Minuten (bei einem ganzen Filet ca. 25-30 Minuten) in den Ofen geben, sodass das Fleisch innen auch gar wird. Währenddessen kann die Vorspeise genossen werden. 

Nun kann auch der Reis aufgesetzt werden. Dabei das Salzwasser zum Kochen bringen, den Reis dazugeben. Dieser wird nun von selbst fertig (dauert ja nach Menge etwa 12 Minuten, bis das Wasser komplett weg ist). Man muss lediglich darauf achten, dass er nicht in den Topf brennt.

Zwischen Vorspeise und Hauptgang nun den Teller mit den Zucchini zum Fleisch in den Ofen geben. Das Fleisch in gleichgroße Stücke schneiden. Dabei tritt der wunderbare Sud aus. Nochmals kurz in den Ofen stellen. 

Den Reis auf einen Teller portionieren, Zucchini- und Mozzarella-Scheiben abwechselend auf den Teller "fächern" und mit dem im Teller gesammelten Öl begießen. Kräuter der Provence darüber streuen und mit Crema garnieren. Nun Das Fleisch auf den Teller geben und mit dem Sud beträufeln.

Gang 3: Pina-Colada-Creme 

Dieses Rezept reicht für 4 sehr große bzw. 6 Portionen.

250g Mascarpone
250g Magerquark
60g Zucker
150 ml Kokosmilch
1 Dose Ananas in Stücken, davon auch 80ml des Saftes
Kokosraspel zum bestreuen

Den Quark mit der Mascarpone und den Zucker glattrühren, Kokosmilch und Ananassaft unterrühren und abwechselnd mit den Ananasstücken in ein Glas schichten. Mit Kokosraspel bestreuen.
Das Dessert schmeckt, wenn es ganz frisch aus dem Kühlschrank kommt.  

Guten Appetit und viel Spaß, jemand anderen zu verwöhnen! :-) 












Donnerstag, 10. Juli 2014

Italienischer Nudelsalat

Grillen ohne eine große Auswahl an Salaten ist kein richtiges Grillen. Neben einem großen bunt gemischten Salat und Mozzarella-Tomaten gehört zu meinen persönlichen Top-Favouriten als Nudelliebhaber natürlich Nudelsalat. Da ich allerdings nicht so der Fan von Salatmajonaise bin, kommt dieser leichte, mediterrane Nudelsalat ohne diese aus. Einfacher kann Nudelsalat nicht sein. Typische italienische Zutaten zusammen in einer Schüssel und er ist beinahe schon fertig. Seinen Pepp bekommt er dabei von würzigen Speckwürfeln verliehen.
Dieser Nudelsalat lässt sich prinzipiell mit jeder Nudelsorte machen, besonders geeignet sind jedoch Fusili und sehr dünne Spaghettini oder Linguine. 

Eine große Salatschüssel voll:
300g Nudeln
100g Speck, gewürfelt
150g Mozzarella-Bällchen
1 Päckchen Pinienkerne
200g Kirschtomaten
1 große Handvoll Basilikum
Olivenöl
Balsamico-Essig
Balsamico-Crema
Salz
Pfeffer
wahlweise weitere italienische/mediterrane Kräuter, z.B. Oregano, Thymian...

Die Nudeln nach Packungsanweisung in Salzwasser kochen, in einem Sieb abgießen und mit kaltem Wasser abschrecken, damit sie nicht zusammen kleben. Nun abkühlen lassen.

Die Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett leicht anrösten (Vorsicht, sie werden leicht zu schwarz). Den gewürfelten Speck in einer Pfanne in etwas Olivenöl anbraten. Die Mozzarella Bällchen hallbieren, die Kirschtomaten vierteln. Den Basilikum in feine Streifen hacken, damit er sein Aroma freigibt.
Die Abgekühlten Nudeln mit den restlichen Zutaten (außer Basilikum) in einer großen Schüssel vermengen.

Für das Dressing Olivenöl und Balsamico-Essig vermischen. Die Menge muss immer individuell gestaltet werden, je nach dem wie viel die Nudeln saugen, oder wie viele Zutaten drin sind. Doch im Prinzip muss auf jeden Fall immer das Verhältnis 2:1 stimmen (Öl:Essig; z.B. 4 große Löffel Olivenöl, 2 große Löffel Essig). Die mit reichlich Salz und Pfeffer und evtl. den Kräutern abschmecken. Über dem Salat verteilen und gut verrühren. Nun abschmecken und evtl. nachwürzen oder das Dressing anpassen.
Zum Schluss den Basilikum darüber streuen und mit einem großzügigem Spritzer Balsamico-Crema verzieren.

Guten Appetit!


Montag, 19. Mai 2014

Falafel mit frischem Salat

Die Mission "Kichererbse" geht weiter: Angefangen beim Kichererbsensalat komme ich nun zu meinem zweiten Gericht aus Kichererbsen: Falafel. Zum ersten Mal bin ich ihnen in der 8. Klasse im Französisch-Unterricht begegnet, als das dort in einem Text im Schulbuch vorkam. Allerdings konnte ich mir damals beim besten Willen nichts darunter vorstellen. Doch dann bin ich dem Begriff "Falafel" immer weider über den Weg gestolpert, weshalb ich diese kleinen runden Kügelchen unbedingt einmal probieren wollte. Der Moment schien nahe gekommen. Im April war ich mit meiner Familie im Europapark-Hotel "Santa Isabel", wo es beim Abendessen-Buffet tatsächlich Falafel gab. Allerdings hatte irgendein Idio* die Schildchen vertauscht und statt Falafel hab ich nun Fisch-Frikadellen verwischt. Nachschub hat einfach nicht mehr in mich reingepasst, weshalb Falafel außen vor blieb.
Am Wochenende hab ich nun aus Langeweile überlegt, was denn auf den Tisch kommen könnte. Mal keine Nudeln, kein Fleisch, kein Reis. Komm komm Falafel! Kichererbsen eingekauft und es gab kein zurück mehr!

Nun für euch, wenn ihr euch unter Falafel nichts vorstellen könnt. Ursprünglich sind Falafel frittierte Bällchen aus Kichererbsen und verschiedenen Kräutern und Gewürzen. Sie stammen aus der arabischen/ nordafrikanischen Küche und werden dort traditionell als Snack mit frischem Gemüse oder Salat in Fladenbrot oder Wraps angeboten. Man kann es sich quasi als die fleischfreie Variante des "Köfte Dürüm" vorstellen.
Da ich allerdings nicht der größte Fan vom Frittieren bin und auch keine Fritteuse habe (Frittieren im Topf ist nicht mein Ding) habe ich nach einer Backofen-Variante gesucht und bin bei Chefkoch auch sofort fündig geworden. Leicht abgewandelt und fertig war ein herrliches Samstag-Abend-Gericht, das sogar meinem "schleckigen" Bruder geschmeckt hat.

Dazu gabs bei mir Hirtensalat und einen Paprika-Petersilie-Dip mit frischem Baguette (als Ersatz für Fladenbrot).

Falafel
Für 6 Personen:

500g getrocknete Kichererbsen
Saft einer Zitrone
1 Zwiebel
1-2 Knoblauchzehen
3 EL Mehl
2 EL Semmelbrösel
1/2 Pck. Backpulver
3/4 Bund Petersilie
1 großzügigen EL Kreuzkümmel
1 großzügigen EL Koriander
Salz
Pfeffer
Chili

Die Kichererbsen am Vorabend in Wasser einlegen und 12-24 Stunden einweichen lassen, dabei gegebenenfalls Wasser nachfüllen. Nun im Sieb abspühlen und im Fleischwolf oder Blitzhacker klein hacken. Zwiebel und Knoblauch fein hacken und zum Kichererbsenhack zugeben. Mehl, Backpulver, Semmelbrösel und Zitrone zugeben und die Masse mit den Gewürzen und der kleingehackten Petersilie würzen. Salz, Pfeffer und großzügig Chili dazugeben und mit der Hand Walnussgroße Bällchen formen. Ist der Teig zu trocken und zerfällt beim formen, einfach Wasser zugeben bis sich alles schön verbindet.
Die Bällchen mit Sonnenblumenöl einpinseln und auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. im vorgeheizten Ofen bei 200°C 15-20 Minuten backen.


Hirtensalat

1 Blattsalat
200g Kirschtomaten
1 gelbe Paprika
1 Gurke
1 Zwiebel
200g Feta
Oliven
Olivenöl
Balsamico
Salz
Pfeffer
frische Petersilie oder mediterrane Kräutermischung

Den Salat waschen und in kleine Stücke zupfen. Die Tomaten halbieren oder vierteln, die Paprika und Gurke in kleine Würfel schneiden und die Zwiebel in halbringe schneiden. Den Feta würfeln.
In einer Salatschüssel 2 Löffel (vom Salatbesteck) Olivenöl und ein Löffel Balsamico verrühren. Mit Salz Pfeffer und Gewürzen mischen und die Salatzutaten vorsichtig unterheben.

Paprika-Petersilie-Dip

200g Speisequark
1 kleine rote Paprika (ich habe Spitzpaprika verwendet)
1/2 Bund Petersilie
Salz
Pfeffer
Paprikapulver, edelsüß

Den Speißequark mit einem Schuss Mineralwasser verrühren (das macht ihn sehr cremig) und mit Salz, Pfeffer und 2 TL Paprikapulver würzen. Paprika und Petersilie klein hacken und untermischen.



Donnerstag, 15. Mai 2014

Kichererbsensalat

Kichererbsen gab es bei uns nie als ich ein Kind war. Zum ersten Mal habe ich welche im Urlaub gegessen und war total begeistert. Seitdem wollte ich mir immer vornehmen, zu Hause ein Gericht mit Kichererbsen zu machen. Dieses Vorhaben musste geschlagene 2,5 Jahre warten, bis ich es endlich mal geschafft habe. Ich habe erst mal ganz einfach angefangen, mit einem sehr leckeren Salat.

Für ca. 4 Personen:

1 Dose gekochte Kichererbsen
jeweils eine gelbe, eine rote und eine grüne Paprika
2 große Kartoffeln
2 kleine oder 1 große Zwiebel

3 EL Olivenöl
3 EL Zitronensaft
1 EL Kreuzkümmel
1 Prise Zucker
Salz
frischen Koriander (evtl. auch 0,5 - 1 EL getrockneten)

Die Kartoffeln in einem Topf zum Kochen bringen und 10 Minuten kochen lassen.
Die Kichererbsen in einem Sieb waschen und in eine Salatschüssel geben. Anschließend die Paprikas und Zwiebeln würfeln und zu den Kichererbsen geben.
Die Kartoffeln kurz abkühlen lassen, pellen und dann ganz auskühlen lassen. Dann würfeln und zum Rest geben.
Nun die Zutaten fürs Dressing dazu geben und alles gut verrühren.

Wer noch mehr Säure mag, kann noch einen Schuss Essig dazu geben. Ich habe weißen Balsamico verwendet.

Dazu passt Fladenbrot. Aber auch zum Grillen oder bei einem Buffet macht sich der Salat nicht schlecht.

Guten Appetit!